Das Grünflächenamt hat den Entwurf zur denkmalgerechten Instandsetzung des Platzes an der Thäterstraße/Ecke Mengsstraße in Übigau vorgestellt – im Stadtteil liebevoll „Mengser“ genannt. Die einzige kommunale Grünanlage des Viertels leidet unter Übernutzung.
Geplant sind die Sanierung von Wegeoberflächen, Einfassungen und Sitzbereichen, neue Bänke und Abfallbehälter, Gehölzpflanzungen sowie die Wiederherstellung des Platzes für Aufenthaltsqualität und kleine Stadtteilfeste.
Im Zentrum soll die Brunnenskulptur wieder funktionstüchtig werden, um als Treffpunkt und Kühlung zu dienen; eine Beleuchtung des Wasserspiels ist jedoch nicht vorgesehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 265.000 Euro zuzüglich rund 65.000 Euro Planungskosten.
In der anschließenden Diskussion debattierten die Stadträte über die Finanzierung, mögliche Folgekosten, abschnittsweises Vorgehen sowie die Priorität des Brunnens gegenüber dem Baumbestand. Ein Stimmungsbild ergab eine klare Mehrheit von elf zu drei Stimmen für eine Weiterentwicklung des Platzes inklusive eines sprudelnden Brunnens. Eine endgültige Entscheidung über die Bereitstellung der Mittel muss bis November fallen.
Zusätzlich wurde auf Antrag von Tino Jasef (Freie Wähler) beschlossen, den Platz offiziell in „Mengsplatz“ zurückzubenennen – trotz eines Vertagungsantrags der SPD mit Verweis auf zu wenige frauenbezogene Straßennamen in Dresden. Die Mehrheit stimmte für den Namen, sodass die Verwaltung nun die Umsetzung prüft.
Im Zuge der Umsetzung des Bankkonzepts bekommt Altübigau eine Knotenbank. Bei einer Knotenbank handelt es sich um eine aufgearbeitete Bank. Laut Gestaltungshandbuch öffentlicher Raum besteht diese aus gusseisernen Füßen und Holzbeplankung.
Quelle: Pieschen aktuell