Der als Kulturdenkmal geschützte Leinpfad zwischen Lindenschänke und ehemaliger Schiffswerft in Übigau ist aktuell in einem fast nicht mehr begehbarem Zustand. Dabei ist dieser Pfad für viele Dresdner und Dresdnerinnen immer schon ein beliebter Spazierweg entlang der Elbe.
Der Weg wurde in den vergangenen Jahrzehnten durch Initiative von Bürgern und Bürgerinnen und Ortsamt in großen Abständen mit Fördermitteleinsatz von Unrat und Bewuchs befreit. Diese Möglichkeit scheint dem aktuellen Sparzwang zum Opfer gefallen zu sein. Hier sei angemerkt, dass es einmal eine Verantwortung bezüglich des Status als Kulturdenkmal und ein weiteres Mal auch bezüglich des Hochwasserschutzes gibt. Diese Verantwortung liegt meines Wissens bei Landeshauptstadt Dresden, Landestalsperrenverwaltung und Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt. Letzter verweist darauf, dass es nur für die Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt zuständig sind. Dazu gehören unter anderem auch die Instandhaltung der Deckwerke.
Erwähnt werden sollte auch, dass es zwischen Altübigau und Lindenschänke auch Grundstücksanlieger gibt, die in Eigeninitiative den Bereich des Leinpfads unterhalb ihres Grundstücks in Ordnung halten.
Aus meiner Sicht bleibt nur die Eigeninitiative der Bürgerschaft, um hier wieder ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Übigau hat in letzter Zeit zahlreiche neue Bewohner und Bewohnerinnen bekommen. Gemeinsam mit dem sehr engagierten Übigauer Insel e.V. wäre es bestimmt möglich, ausreichend helfende Hände zu finden, die mit anpacken könnten. Bestimmt wären auch ansässige Unternehmen bereit, hierfür ggf. Material und Gerät bereitzustellen. (F. Philipp)