Maschinenbauanstalt Übigau, frühindustrielles Unternehmen am Beginn des "Dampfzeitalters", wurde 1836 durch den Actien-Maschinen-Bau-Verein Dresden als "Dresdner Actien-Maschinenbau-Anstalt zu Übigau" unter Mitwirkung von J.A. Schubert gegründet.
Das Unternehmen stellte nördlich des Geländes des Schlosses Übigau (zwischen Schloss und früheren Kulturhaus des Transformatoren- und Röntgenwerkes) Dampfmaschinen und Dampfkessel sowie landwirtschaftliche Maschinen her. Schubert konstruierte hier u.a. die Personendampfer "Königin Maria" und "Prinz Albert" sowie die Lokomotive "Saxonia".
Bereits im April 1838 schied Schubert jedoch wieder aus der Firma aus, um sich seinem Lehrstuhl an der Königlich-Technischen Bildungsanstalt zu Dresden zu widmen. Das Unternehmen verfiel mangels Aufträgen 1841 der Liquidation.