Böcklin, Arnold: Schweizer Maler, geb. 16.10.1827 in Basel, gest. 16.1.1901 bei Florenz

Selbstbildnis (1873)
Selbstbildnis (1893)
Ponte Marches (1851)
Die Insel des Todes (1880)
Heiliger Hain (1886)

Böcklins allegorische und phantastische Gemälde, die meist von mythologischen Gestalten bevölkert werden, tragen stark symbolistische Züge. Er wurde als Kaufmannssohn in Basel geboren und an der Kunstakademie in Düsseldorf bei dem Landschaftsmaler Johann Wilhelm Schirmer ausgebildet.
Später ging er für mehrere Jahre nach Rom, wo er in Kontakt mit den „Deutschrömern" kam und besonders von der Mittelmeerlandschaft und der Welt der antiken Mythen inspiriert wurde.
Nachdem er abwechselnd in der Schweiz, in München und Florenz gelebt hatte, ließ er sich schließlich in Fiesole nieder, wo er 1901 starb.
Im Mittelpunkt seines Frühwerkes, das stark von Claude Lorrain und Nicolas Poussin beeinflusst war, standen idealisierte klassische Landschaften. Danach wandte er sich verstärkt mythologischen und allegorischen Themen zu. Seine späteren Arbeiten, wie die Toteninsel, von der er ab 1880 fünf verschiedene Fassungen malte (sie hängen heute u.a. im Metropolitan Museum of Art, New York, und im Kunstmuseum, Basel), nahmen schließlich mehr und mehr melancholisch-düstere, ja sogar alptraumhafte Züge an.