Seit einigen Tagen tut sich etwas an der Klingerstraße, der "Wald" wird z.Z. beseitigt.  Es scheint wieder weiterzugehen.
68 Millionen Mark will bekanntlich die Bauträgergesellschaft Deltaconsult in das 63000 Quadratmeter große Gelände der ehemaligen Kaserne der Sowjetarmee investieren. Differenzen gibt es aber noch mit dem Stadtplanungsamt, dass eine 3 bis 4stöckige Bebauung entlang der Washingtonstraße möchte. In Gesprächen mit der Stadt zeichnet sich jedoch zwischenzeitlich ein Konsens in Bezug auf die straßenbegleitende Bebauung ab.  Deltaconsult befürchtet beim Bau von Bürogebäuden, dass diese zu Investruinen werden könnten, da es dafür einfach keinen Bedarf gibt. So soll vorerst eine Lücke den Blick auf die Reithalle freilassen. Neben der Hauptnutzung der alten Kasernengebäude für das Seniorenwohnen soll es im Gelände bald ein Gartencenter in der Reithalle mit zugehörigem Neubau, einen Baufachmarkt in einem neuen Flachgebäude und einen Lebensmittelmarkt geben. Dieser soll im kommenden Frühjahr eröffnen.
OB Roßberg habe inzwischen auch Entgegenkommen signalisiert. Am 27.09.2001 findet zu den noch strittigen Punkten eine Beratung beim OB statt. Auch hat am 18.9.01 der Pieschener Ortsbeirat mit 14:0 Stimmen für das Modell des Ingenieur-Architekturbüros Stadtsanierung, das im Auftrag der Deltaconsult arbeitet, entschieden.
Eile ist geboten, da in den nächsten Tagen ein Förderantrag für einen Zuschuss von 8 Millionen Mark aus EU-Mitteln gestellt werden muss, damit diese Unterstützung nicht verfällt. Die Stadt muss allerdings 25% Eigenanteil beisteuern. Stadt und Stadtrat müssen dem Plan noch zustimmen.

Verweis Mehr zur Geschichte der Kaserne lesen Sie hier ...

Zur Ortsamtssitzung am 18.9.01 vorgestelltes Modell des Gewerbeparks Washingtonstraße:

Modell Gewerbepark